Aromatherapie

Düfte und Gerüche beeinflussen die Stimmung. In Büros sorgen sie für Frische und zu Hause für Gemütlichkeit. Sie muntern auf, wecken Erinnerungen, beruhigen oder beleben. Aus Pflanzen gewonnene ätherische Öle wirken aber nicht nur auf die Laune. Sie lindern auch Symptome von Krankheiten oder Schmerzen und kommen als Erkältungsbäder oder Massageöle zum Einsatz. Die Aromatherapie macht sich diese Wirkungen von ätherischen Ölen bei Behandlungen zunutze. Die verschiedenen Öle kommen mit unterschiedlichen Methoden zum Einsatz.

Was bedeutet Aromatherapie?

Der medizinische Einsatz von ätherischen Ölen ist seit der Antike auf allen Kontinenten üblich. Pflanzen und aus ihnen hergestellte Öle, Salben oder Pulver sind ein wichtiger Bestandteil der Heilkunde über Jahrhunderte hinweg.

Der Begriff Aromatherapie geht auf den französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé zurück. Als Kosmetik- und Parfümhersteller stellte er im 20. Jahrhundert nach einem Unfall fest, dass Lavendelöl seine Wundheilung unterstützte. Seine eigene Erfahrung brachte ihn dazu, weiter im Bereich ätherische Öle und ihre medizinische und kosmetische Wirkung zu forschen. Seine darüber verfassten Bücher bildeten die Grundlage der medizinischen Beschäftigung mit der Aromatherapie. 

In der heutigen Medizin lässt sich die Aromatherapie der Pflanzenheilkunde zuordnen. Dabei kommen ätherische Öle zum Einsatz, um Beschwerden zu lindern. Je nach Ausrichtung der Aromatherapie sind bis zu hundert verschiedene ätherische Öle bekannt, die Krankheiten und deren Symptome abmildern. Die Aromatherapie, die Ärzte, medizinisches Fachpersonal oder Heilpraktiker durchführen, lässt sich von der Aromapflege abgrenzen. Die im Wellnessbereich oder zu Hause angewendete Aromapflege ist keine therapeutische Behandlung von Krankheiten, aber stärkt das Wohlbefinden.

Wie funktioniert die Therapie mit Aromaölen?

Aromatheraphie Anwendung

Aromaöle kommen als Duft oder Bestandteil von Massagen und Körperölen zum Einsatz. Sie stammen aus ätherischen Ölen, die bei der Destillation von Pflanzenteilen wie Blüten, Wurzeln oder Blättern entstehen. Als Teil von Düften sprechen ätherische Öle den Geruchssinn an. Bei Inhalationen oder Massagen wirken die Öle auf den Körper durch die Schleimhäute oder die Haut. Inhalieren mit ätherischen Ölen hilft beispielsweise bei Erkältungen oder Erkrankungen der Atemwege.

Aromatherapien mit Düften richten sich auf die Stimmung. Die Wahrnehmung von Aromen und Gerüchen stimuliert das limbische System im Gehirn. Als Reaktion auf den Duft steigt die Produktion von Botenstoffen, die beispielsweise Schmerzen abschwächen oder entspannen. Die verschiedenen Öle stärken die Konzentration, mildern Anspannungen oder helfen bei Schlafstörungen. Indem sie für eine angenehme Atmosphäre oder einen entspannten Geisteszustand sorgen, unterstützen sie andere Therapien oder Heilungsprozesse. Massagen mit Aromaölen kombinieren die Duftwirkung mit körperlichen Anwendungen, um Anspannungen zu lösen oder die Durchblutung anzuregen. Aromaöle als Körperöl sind auch zur Behandlung von Hauterkrankungen im Einsatz. Dabei sind ätherische Öle verdünnt oder mit Emulgatoren wie anderen Ölen kombiniert. 

Wie läuft eine Aromatherapie ab?

Aromatherapie Aromaöle
Aromatherapie Kapseln

Es gibt zwei grundlegende Formen der Aromatherapie: die innerliche und äußerliche Anwendung der ätherischen Öle.

Bei der innerlichen Verwendung in Form von Kapseln oder Zäpfchen ist eine präzise abgestimmte Dosierung entscheidend. Das Wissen um Kontraindikationen und Nebenwirkungen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Daher ist diese Form der Therapie nur unter Anleitung von Fachpersonen ratsam. 

Mit entsprechender Anleitung durch Aromatherapeuten, Fachliteratur, Apotheken oder Anbietern von ätherischen Ölen lassen sich diese zu Hause vielseitig anwenden. Das funktioniert beispielsweise in Form von Cremes, Badezusätzen, Duftlampen oder Aroma-Diffuser. Als Therapie bei anhaltenden Symptomen ist die Nutzung von ätherischen Ölen unbedingt mit behandelnden Ärzten abzusprechen und abzuklären. Duftlampen und Diffuser setzen das Aroma der ätherischen Öle schrittweise frei.

Duftlampen funktionieren am einfachsten: das ätherische Öl gemischt mit Wasser in einer Schale verdampft durch die Hitze einer Kerze. Diffuser oder Duftvernebler verdampfen die Düfte ähnlich wie Duftlampen, sind aber technisch ausgefeilter. Sie benötigen Strom oder laufen mit Akku und lassen sich hinsichtlich der Duftintensität und Abgabe oder der Luftbefeuchtung feiner einstellen. 

Wo lassen sich ätherische Öle anwenden?

ätherische Öle

Je nach Ziel kommen ätherische Öle unterschiedlich zum Einsatz. Sie sind frei verkäuflich und leicht anwendbar. Mit einem aromatherapeutischen Ansatz sind die Öle auch in Kliniken oder Pflegeheimen im Einsatz. Lavendelöl in Luftbefeuchtern beispielsweise erleichtert Patienten das Einschlafen. In Büros lassen sich Diffuser anwenden, um die Konzentration mit anregenden Gerüchen zu steigern. Als Duft wirken die Öle vor allem auf die Psyche. Sie beruhigen, entspannen oder beleben. 

Als Zusatz zu Körper- oder Badeölen entfalten sie ihre Wirkung durch ihren Duft und durch die Aufnahme über die Haut. Hierbei haben sie wie bei Massagen einen entspannenden und hautpflegenden Einfluss. 

In der Sauna vereinen die ätherischen Öle ihre Effekte mit der stärkenden und anregenden Wirkung der hohen Temperaturen. Inhalationen sind vor allem für die Linderung von Erkrankungen der Atemwege gedacht. Eine weitere Form sind Mundspülungen, bei denen die antiviral oder antibakteriell wirkende Öle Symptome wie Schmerzen oder Entzündungen lindern. 

Wer darf die Aromabehandlung durchführen?

Die Aromabehandlung zu therapeutischen Zwecken erfolgt durch Ärzte, Krankenpflege, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker. Diese haben eine entsprechende ergänzende Ausbildung im Bereich der Naturheilkunde. Eine begleitende Aromatherapie bei Krankheiten oder Störungen gehört daher in die Hände von ausgebildeten Personen. Die entsprechende Ausbildung verhindert, dass Öle zum Einsatz kommen, die beispielsweise die Wirkung von Medikamenten oder anderen Therapien herabsetzen. 

Da ätherische Öle keine Arzneimittel und frei verkäuflich sind, lassen sich aromatherapeutische Behandlungen auch bei anderen Anbietern finden. Für das eigene Wohlbefinden oder im Wellnessbereich eingesetzte ätherische Öle fallen in den Bereich der Aromapflege.

Für wen ist die Aromatherapie geeignet?

Die Aromatherapie eignet sich für alle Altersgruppe als begleitende Therapie oder als vorbeugende Maßnahme. Sie lässt sich bei physischen und psychischen Erkrankungen einsetzen, um Symptome zu lindern. Dabei ist die Aromatherapie in vielen Fällen eine Ergänzung und Unterstützung zu weiteren Therapien. Als vorbeugende und alleinige Maßnahme fördert sie die Stimmung und Körperwahrnehmung. Sie lässt sich nutzen, um das Immunsystem oder die psychische Widerstandsfähigkeit zu fördern. 

Als Bereich der Naturheilkunde eignet sich die Aromatherapie vor allem für Menschen, die Pflanzenheilkunde bevorzugen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass viele ätherische Öle mittlerweile in synthetischer Form vorhanden sind. Die natürlichen Öle sind den synthetischen vorzuziehen. Denn in der Aromatherapie geht es nicht nur um den Duft, sondern auch um die Zusammensetzung des Öls. 

Bestimmte ätherische Öle lassen sich bei Haustieren anwenden, um deren Wohlbefinden zu stärken. Andererseits gibt es Öle, die die empfindlichen Schleimhäute der Tiere reizen und schädigen. Hier gilt es, Tierärzte mit entsprechenden Kenntnissen anzusprechen. Bei Kindern und Schwangeren sind ebenfalls bestimmte ätherische Öle nicht zu empfehlen und die eigenständige Nutzung vorab mit Fachpersonen abzuklären. 

Kann ich ätherische Öle während der Schwangerschaft einsetzen?

Schwanger

Bei Kindern und Schwangeren gilt es ätherische Öle mit Bedacht einzusetzen. Schwangere sprechen eine Aromatherapie am besten vorab mit der Hebamme oder der Ärztin ab, um Nebenwirkungen zu vermeiden. 

Es ist ratsam, bei Kindern und Schwangeren auf eine innere Anwendung der Aromatherapie zu verzichten. Das betrifft die unkontrollierte Einnahme von ätherischen Ölen oder Mittel, die sie enthalten. Bei Kleinkindern sind die Haut und die Atemwege sensibler, sodass nur bestimmte ätherische Öle für sie geeignet sind. Daher ist die Anwendung vorher mit einem Kinderarzt abzusprechen. 

Grundsätzlich ist es möglich, mit ätherischen Ölen Unwohlsein, Übelkeit oder Anspannungen in der Schwangerschaft zu reduzieren. Als Bestandteil von Körperöl können ätherische Öle die besonders beanspruchte Haut von Schwangeren pflegen. 

Ätherische Öle und ihre Wirkungsweisen

Je nach Pflanze haben ihre ätherischen Öle unterschiedliche Wirkungen. Bei manchen wie Nelke oder Salbei sind antivirale oder antibakterielle Eigenschaften belegt. Bekannte Öle wie Eukalyptus oder Teebaum sind ausgiebig wissenschaftlich untersucht. Andere gelten als stimmungsaufhellend oder beruhigend. Zusätzlich lassen sich Öle kombinieren, um als Raumduft eine motivierende oder erholsame Atmosphäre zu schaffen. 

Anis

Anis

Anisöl hat eine wärmende und anregende Wirkung. Der Geruch ist sehr intensiv, sodass es nur verdünnt anzuwenden ist. In der Aromatherapie kommt es bei Muskelschmerzen und Erkältungen zum Einsatz.

Bergamotte

Bergamotte

Bergamotte ist ein wichtiger Bestandteil von Parfümen. Der Duft ist zugleich fruchtig und herb und gilt als beruhigend und belebend. Daher lässt sich das Öl als Stimmungsaufheller bei Unruhe oder Stress anwenden. Ein praktischer Nebeneffekt ist im Sommer, dass sich durch das Öl Mücken abwehren lassen.

Eukalyptus

Eukalyptus

Aus Eukalyptus entstehen verschiedene Öle, die sich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. Eucalyptus radiata ist milder und deswegen beispielsweise für Kinder verträglicher als Eucalyptus globulus. Die klassische antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung des Öls durch Inhalation entfaltet sich bei Erkrankungen der Atemwege wie Erkältungen oder Bronchitis. Als Duft wirkt es belebend und erfrischend.

Grapefruit

Grapefruit

Das ätherische Öl der Grapefruit erfrischt und wirkt stimmungsaufhellend. Zusätzlich hat es eine reinigende und anregende Wirkung. Es kommt in der Aromatherapie bei Behandlungen der Haut zum Einsatz. Das Öl gilt als hilfreich bei fettiger Haut, Akne und Cellulitis.

Lavendel

Lavendel

Lavendelöl ist in der Aromatherapie vielseitig einsetzbar. Die beruhigende und entspannende Wirkung hilft als Duft, als Badezusatz oder Massageöl bei Stress, Nervosität und Schlafproblemen. Das Öl hat einen pflegenden und entzündungshemmenden Effekt auf die Haut, sodass es bei Ekzemen, Narben oder Reizungen hilft. Es unterstützt dabei, Schmerzen zu lindern, und lässt sich bei Zahnschmerzen, Muskelschmerzen oder Kopfschmerzen nutzen.

Litsea cubeba

Litsea cubeba

Das in der traditionellen chinesischen Medizin beliebte Öl kommt vor allem bei Stress und Anspannung zum Einsatz. Sein Duft gilt als erfrischend und anregend. Er fördert die Konzentration und lindert Müdigkeit. Die Aromatherapie macht sich den hautpflegenden, antibakteriellen und pilztötenden Effekt bei Hautproblemen zunutze.

Mandarine

Mandarine

Das ätherische Öl der Mandarine riecht leicht fruchtig und wirkt aufhellend. Als Duft ist es ideal, um aufzuheitern und die Kreativität anzuregen. Seine wärmende und pflegende Wirkung nutzt die Aromatherapie bei Narben oder Dehnungsstreifen.

Muskatellersalbei

Muskateller-Salbei

Der Duft des Muskatellersalbeis hat einen nervenberuhigenden und belebenden Effekt. Er riecht zart und frisch und das Öl reduziert Anspannung, Nervosität und Stress. Die Aromatherapie nutzt das ätherische Öl auch bei der Linderung von Atemwegsbeschwerden wie Asthma.

Neroli

Neroli

Neroli hat einen mittleren bis starken blumigen Duft, der beruhigend und entspannend wirkt. Das Öl kommt in der Aromatherapie bei Nervosität und Unruhe zum Einsatz. Die anregende Wirkung auf die Haut hilft gegen Falten und Narben.

Orange

Orange

Der fruchtige Duft von Orangenöl hebt die Stimmung. Er sorgt für eine belebende Atmosphäre, die Stress und Spannungen abbaut. Die Aromatherapie spricht dem Öl zudem die Fähigkeit zu, die Konzentration und das Gedächtnis zu fördern.

Oregano

Oregano

Das ätherische Öl des Oreganokrauts hat einen würzigen und intensiven Duft. Bei der Anwendung ist es daher sparsam zu dosieren. Es gilt als reinigend und antibakteriell. Das Öl eignet sich beispielsweise als Raumduft für die Winterzeit, um die Luft zu reinigen und anzuregen.

Pfefferminze

Pfefferminze

Ein Klassiker unter den ätherischen Ölen ist Pfefferminze. Der Duft hat einen erfrischenden und belebenden Effekt. Zugleich hilft das ätherische Öl bei Kopf- und Muskelschmerzen und als Inhalation oder Komponente einer Mundspülung bei Erkältungen.

Rose

Rose

Das ätherische Öl der Rose hat einen angenehmen Duft, der beruhigend wirkt. Seine regenerierenden und pflegenden Eigenschaften helfen empfindlicher Haut. Es kommt bei der Aromatherapie gegen Falten und zur Pflege reifer Haut zum Einsatz.

Rosmarin

Rosmarin

Bei Rosmarinöl gibt es unterschiedliche Varianten, abhängig von ihrer Zusammensetzung. Diese sogenannten Chemotypen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften. Grundsätzlich hat das ätherische Öl einen würzigen, anregenden Duft. Es eignet sich, um die Konzentration zu stärken. Es hilft, die Durchblutung zu fördern und Muskelkater vorzubeugen.

Sandelholz

Sandelholz

Sandelholzöl riecht leicht süßlich. Es entfaltet eine beruhigende und entspannende Wirkung. Der als wärmend wahrgenommene Duft gilt als aufbauend und stimmungsaufhellend, sodass das Öl bei Stress und Unruhe hilft.

Teebaum

Teebaum

Teebaumöl ist aufgrund seiner antibakteriellen, antiviralen und antifungalen Wirkung beliebt. Das ätherische Öl lässt sich in kleinen Mengen pur nutzen oder mit Wasser verdünnt auf der Haut anwenden. Dort ist es hilfreich gegen Entzündungen und Unreinheiten. Der würzige Duft des Öls ist erfrischend, aber auch sehr stark. Für einen Raumduft ist es am besten mit anderen Düften zu mischen.

Thymian

Thymian

Bei Thymianöl gibt es unterschiedliche Varianten, abhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung. Thymian Chemotyp Linalool ist beispielsweise milder als Thymol, deswegen eignet sich Thymian Linalool besser für Kinder. Der starke würzige Duft ist anregend und belebend. Seine besten Eigenschaften entwickelt das keimtötende Öl bei der Bekämpfung von Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit.

Vanille

Vanille

Der süße Duft der Vanille wirkt beruhigend und entspannend. Als Raumduft harmoniert das ätherische Öl ideal mit Orange und Sandelholz, um eine warme Atmosphäre zu erzeugen. Die beruhigende Wirkung entfaltet das Öl auch bei Massagen, um Stress abzumildern.

Zimt

Zimt

Ätherisches Zimtöl hat einen süßen Duft, der wärmend und belebend wirkt. Das sehr starke Aroma ist am besten zu verdünnen oder mit anderen Ölen wie Mandarine und Orange zu kombinieren. Die wärmende Wirkung des Öls kommt in der Aromatherapie bei Erkältungen zum Einsatz, um die Symptome zu lindern.

Zirbelkiefer

Zirbelkiefer

Das ätherische Öl der Zirbelkiefer wirkt mit seinem frischen holzigen Duft luftreinigend und anregend. Der Duft neutralisiert unangenehme Gerüche und schafft so ein frisches, aufmunterndes Raumklima. Das Aroma gilt als schmerzstillend und schlaffördernd.

Zitrone

Der frische und fruchtige Duft des Zitronenöls wirkt stimmungsaufhellend und belebend. Als Raumduft eignet sich das ätherische Öl, um die Konzentration zu fördern und Müdigkeit zu reduzieren. Die Aromatherapie schreibt dem Öl fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung zu.

Gibt es Nebenwirkungen bei einer Aromatherapie?

Bei ätherischen Ölen ist es wichtig, sie richtig zu dosieren. Da sie aus Pflanzen entstehen, können sie die Haut reizen oder allergische Reaktionen auslösen. Dementsprechend ist es ratsam, die Nutzung mit fachkundigen Personen wie Ärzten oder Aromatherapeuten vorab zu besprechen. Das gilt vor allem bei vorerkrankten Menschen, Kindern oder Schwangeren. 

Manche ätherische Öle sind aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung in hohen Dosen gefährlich für die menschlichen Organe. Die Einnahme ist nur im Rahmen einer Behandlung ratsam oder es ist ganz darauf zu verzichten, wie beispielsweise beim Teebaumöl. Andere eignen sich weniger für eine Raumbeduftung, sondern mehr für Körperöle. Um allergische Reaktionen vorzubeugen, empfiehlt es sich, vorab mit einer geringen Dosis zu testen, ob die Haut reagiert. 

Grundsätzlich sind ätherische Öle nur entsprechend den Hinweisen der Hersteller oder Aromatherapeuten zu verwenden. Das betrifft die Dauer der Nutzung, die Dosierung und die Mischung mit anderen Stoffen. Üblicherweise sind sie verdünnt mit Wasser oder Trägerstoffen wie Öl zu nutzen.

Fazit: Aromatherapie und ätherische Öle

In ihrer Gesamtheit ist die Aromatherapie und ihre Wirkung noch nicht wissenschaftlich belegt. Bei einzelnen ätherischen Ölen sind beruhigende, anregende oder heilende Eigenschaften durch Studien nachgewiesen. Daher eignen sich Aromatherapien als begleitende Behandlungen.

Wichtig ist, sich für die Therapie an ausgebildetes Personal zu wenden, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Die eigenständige Verwendung von ätherischen Ölen zu Hause oder auf Arbeit kann das Wohlbefinden stärken, Stress abbauen oder die Konzentration fördern. Dabei ist auf die Herstellerhinweise bei der Dosierung und Anwendung zu achten. Mit den vielen zur Verfügung stehenden ätherischen Ölen lässt sich individuell ausprobieren, welche für die eigenen Bedürfnisse hilfreich sind.

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