Pädagogische Beratung

Pädagogische Beratung P.P.®

Die psychische, aber auch die körperliche Situation unserer Kinder wird heute maßgeblich vom System Schule mitbestimmt. Lernschwierigkeiten, negative Erfahrungen in der Schule, Prüfungsversagen, aber auch Mobbing können Kinder und Jugendliche emotional schwer belasten. Nicht selten stellen sich dadurch auch psychosomatische Symptome ein, z.B. Übelkeit oder Kopfschmerzen vor der Schule bzw. vor Prüfungen.

Andererseits beeinflussen natürlich auch die Psyche sowie die kognitiven Abläufe im Gehirn die Leistungsfähigkeit der Lernenden. Defizite in der Wahrnehmungsverarbeitung und -speicherung, biochemische Unausgewogenheiten im Gehirnstoffwechsel, aber auch durch ungünstige Ernährung oder Nahrungsmittelallergien ausgelöster Mangel an Konzentration und Aufmerksamkeit  können die Lernfähigkeit schwer beeinträchtigen.

Lern-Gesundheit ist somit ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge und sollte auch im Öffentlichen Raum vermehrt Beachtung finden.

Dies betrifft natürlich auch bzw. insbesondere das System Schule. Allen Eltern sei angeraten, sich vor der Schulwahl gründlich zu informieren und Mut zu neuen, alternativen Schulformen zu haben. Dass wir selbst in der bisher bestehenden Form der Schule (besser oder schlechter) groß geworden sind, bedeutet nicht, dass es nicht eine bessere, selbstbestimmtere und reifere Art des Lernens geben kann.

Was steckt hinter Lernschwierigkeiten?

Lernschwierigkeiten

Warum klappt Lernen oft nicht reibungslos?
Warum lässt sich Gelerntes teilweise schwer abrufen oder ist bei Prüfungen „wie weggeblasen“?

Warum lassen sich schlechte Leistungen in der Schule auch durch vermehrte Anstrengung und Nachhilfe nur zögerlich verbessern?

Zur Beantwortung dieser Fragen geht die Pädagogische Beratung P.P.® einen tiefergreifenden Weg, indem sie die hinter den Lernproblemen liegenden Blockierungen, so genannte „Lernblockaden“, aufdeckt und löst.

Diese Methode setzt quasi „an der Wurzel des Problems“ an, wodurch bei den Lernenden wieder neue kognitive und emotionale Fähigkeiten freigesetzt werden, mit denen Lernrückstände besser  bewältigt werden können und leichtes, freudvolles Lernen wieder möglich wird.

Was sind Lernblockaden?

Lernblockaden sind zumeist unbewusste Blockierungen, die die Fähigkeit zu lernen oder das Gelernte zu reproduzieren, einschränken. Meist liegen ihnen größere oder auch kleinere traumatische Erfahrungen in der frühen Kindheit oder bereits in der Schwangerschaft zugrunde, die den Eltern damals oft gar nicht aufgefallen sind, und – liebe Eltern, seid bestärkt – auch beim besten Willen kaum vermieden hätten werden können. Auch unsere Kinder machen eben Lernerfahrungen im Leben. Dafür sind wir wohl alle da ….

Lernblockaden können sich z.B. äußern als:

Was ist Pädagogische Beratung P.P.®?

Pädagogische Beratung P.P.® unterstützt und begleitet Lernende bei Lernprozessen und hilft, bestehende Lernblockaden aufzudecken und zu lösen.

Ziel ist es, wieder leichtes, selbstbestimmtes und freudvolles Lernen zu ermöglichen.

Was ist der Unterschied zur Nachhilfe?

Unterschied zur Nachhilfe

Während Nachhilfe sich üblicherweise dem fachlichen Aspekt widmet und darauf abzielt, Lücken im Wissen der SchülerInnen zu schließen, geht es in der Pädagogische Beratung P.P.® darum die Lernfähigkeit an sich zu verbessern und somit eigentlich die Basis dafür zu legen, dass Wissenslücken durch gezielte Nachhilfe bzw. fachlichen Unterricht geschlossen werden können.

Lernblockaden lösen sich in der Regel nicht von selbst, im Gegenteil, die Auswirkungen dieser Blockierungen machen sich meist immer stärker bemerkbar.

Nachhilfe kämpft somit durch Vermittlung versäumten Wissens, durch vermehrte Erklärungen sowie durch verstärkte Motivation gegen diese Lernblockaden, kann sie aber nicht an der Wurzel lösen.

In der Pädagogischen Beratung P.P.® geht es hingegen darum, an der Basis anzusetzen und die Lernprobleme „an der Wurzel zu packen“.

Durch das Lösen der Lernblockaden kann sowohl die Bereitschaft als auch die Fähigkeit zu Aufnahme, Verarbeitung und Merken des Lernstoffs wieder hergestellt werden.

Wie läuft die Pädagogische Beratung P.P.® ab?

Pädagogische Beratung P.P.

In der Pädagogischen Beratung werden zunächst das Lernverhalten, bestehende Lernschwierigkeiten, Wahrnehmungsverarbeitung und Konzentrationsfähigkeit analysiert.

Die Eltern sind in der Pädagogischen Beratung ein wichtiger Bestandteil, damit sie die Entwicklung zu Haus unterstützen können. Auch sind die Eltern ein wesentlicher, ja genau genommen der Basis-Baustein im System Familie und müssen, jedenfalls bei jüngeren Kindern, unbedingt mit einbezogen werden.

In der ersten Einheit werden gemeinsam die Ziele der Pädagogischen Beratung sowie das weitere Vorgehen festgelegt. In der Regel empfehlen sich Beratungseinheiten in zweiwöchigem Abstand über einen der Problematik angepassten Zeitraum. Dieser kann sich von wenigen Beratungseinheiten bis zu einem Jahr erstrecken; danach jeweils nach Bedarf. 

Zwischen den Beratungseinheiten sollen die gemeinsam erarbeiteten Übungen und Maßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, um einen anhaltenden Erfolg zu gewährleisten.

Jede Einheit dauert ca. 45 Minuten.

Wie arbeitet die Pädagogische Beratung P.P.®?

Die Pädagogische Beratung P.P.® arbeitet ganzheitlich. Sie betrachtet immer den ganzen Menschen sowie alle Körperebenen (Psyche, Struktur, Biochemie, Energiesysteme) und natürlich auch die Außenwelt der Lernenden (Familienstruktur, Lernumfeld). Lernprobleme können nicht von der Gesamtentwicklung auf psychischer und körperlicher Ebene getrennt werden. Es geht immer um den Menschen als Ganzes.

Pädagogische Beratung P.P.® setzt verschiedenste Methoden zur Analyse bzw. zum Lösen der Lernblockaden ein, z.B.:

Für wen empfiehlt sich die Pädagogische Beratung P.P.®?

Pädagogische Beratung P.P.® eignet sich für Lernende aller Altersstufen, die ihr Lernen leichter, freudvoller und erfolgreicher gestalten wollen, also beginnend mit Kindern im Kindergartenalter über SchülerInnen in der Grund-, Mittel- und Oberstufe, StudentInnen bis hin zu älteren Menschen, die ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit erhalten bzw. verbessern möchten.

Insbesondere empfiehlt sich Pädagogische Beratung P.P.® bei Lernschwierigkeiten und mangelndem Lernerfolg.

Beispiele
Das Kind bzw. der/die Lernende

Dies ist nur ein kleiner Auszug möglicher Auswirkungen von Lernblockaden bzw. Anwendungsgebiete für die Pädagogische Beratung.

Legasthenie, Dyskalkulie & Co

Legasthenie, Dyskalkulie sowie zahlreiche weitere Lernschwierigkeiten sind auf so genannte „Teilleistungsschwächen“ zurückzuführen.

Teilleistungen sind Basisfähigkeiten, die sich in den ersten Lebensjahren entwickeln. Sie betreffen die Verarbeitung und Speicherung der Informationen, die wir über unsere Sinnesorgane aufnehmen – durch Sehen, Hören, Gleichgewichtssinn/Bewegung/Tastsinn.

Teilleistungen bezeichnen also die Fähigkeit, die Informationen, die wir über unsere Sinnesorgane aufnehmen, entsprechend zu verarbeiten, zu deuten und zu speichern bzw. sie dann zu verknüpfen (Intermodalität) und aneinanderzureihen (Serialität).

Die Teilleistungen sind die Voraussetzung zur Entwicklung höherer Lernprozesse (Erlernen von Lesen, Schreiben, Rechnen und angemessenem Sozialverhalten).

Konnte ein Kind gewisse Teilleistungen aus verschiedensten Gründen nicht ausreichend entwickeln und im täglichen Gebrauch trainieren, so spricht man von „Teilleistungsschwächen“. Eine Teilleistungsschwäche stellt also einen Entwicklungsrückstand in einer bestimmten Teilleistung dar.

Teilleistungsschwächen können sich äußern als:

– Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie)
– Rechenschwäche (Dyskalkulie)
– Konzentrationsmangel
– Auffälligkeiten in der Motorik (Fein-, Grobmotorik)
– gestörte Sprachentwicklung
– Verhaltensauffälligkeiten: Reizbarkeit, Aggression, Depression, Sich-Zurückziehen, Ängste, usw.

Beispiele für Schwächen in einzelnen „Teilleistungen“:

leichte Ablenkbarkeit durch visuelle Eindrücke, erschwertes Merken von Buchstaben, Ziffern und Wörtern; Auslassen von Buchstaben und Ziffern beim Abschreiben, Verlieren der Zeile beim Lesen, Verwechslung ähnlich aussehender Buchstaben

Leichte Ablenkbarkeit durch Geräusche, Schwierigkeit die Lehrerstimme aus dem Schullärm herauszufiltern, Überhören wichtiger Informationen, Schwierigkeit nach Diktat zu schreiben, Verwechslung harter und weicher Konsonanten beim Schreiben (b/p, d/t), erschwertes Kopfrechnen

Unsicherheit bei Bewegungen, verkrampfte Stifthaltung, körperliche Unruhe, schlechte Orientierung grundsätzlich bzw. im Zahlenraum, Verwechslung von Buchstaben in ihrer Lage (b/d, u/n,…)

erschwerte Deutung von Mimik, Gesten, Geschichten und Bildern, erschwerte Umsetzung von Anweisungen, Schwierigkeiten bei der Groß- und Kleinschreibung, langsames Lesen und Schreiben, lautes Lesen und Diktate fallen schwer

leichte Ablenkbarkeit, Tätigkeiten werden nicht zu Ende gemacht,  Sprunghaftigkeit, Chaos, Nicht-Einhalten von Regeln, Verwechslung der Reihenfolge bei Buchstaben, evtl. Schwierigkeiten beim Sozialkontakt

Legasthenie- bzw. Dyskalkulietraining bemüht sich um gezieltes Trainieren der betreffenden Teilleistungen.

Pädagogische Beratung P.P.® geht noch einen Schritt weiter, indem sie zuerst die den Teilleistungen zugrunde liegenden Lernblockaden löst und danach die betreffenden Teilleistungen durch gezielte Übungen trainiert. Damit fällt die Auseinandersetzung mit den  Schwierigkeitsbereichen viel leichter und Teilleistungsschwächen können wesentlich schneller und leichter behoben werden.

Umgang mit teilleistungsschwachen Kindern:

Kinder mit Teilleistungsschwächen brauchen viel Verständnis und Geduld von Eltern und BetreuerInnen.

Vielfach werden Schwächen oder unangepasstes Verhalten als ,Nicht-Wollen‘ gedeutet. Handelt es sich jedoch um eine Teilleistungsschwäche, so kann es das Kind nicht.

Jede Bestrafung, jede versprochene und dann entzogene Belohnung, jede Aufforderung wie „Streng dich doch mehr an!“ setzt das Kind noch mehr unter Druck und verstärkt seine Schwierigkeiten.

Teilleistungsschwächen geben sich nicht von selbst. Zeitweise gelingt es dem Kind, seine Schwächen zu kompensieren, sodass man wenig bis nichts davon merkt. Diese Kompensation kostet jedoch viel Energie und kann in Zeiten von erhöhtem Druck (Test, Schulwechsel, schwierige Lebenslagen, usw.) nicht aufrechterhalten werden.

Da Teilleistungsschwächen Entwicklungsrückstände darstellen, können sie nur durch gezielte „Nachreifung“ behoben werden, d.h. mit einem gezielten Training, dem eine genaue Analyse der Teilleistungsschwächen und optimalerweise ein Lösen der zugrunde liegenden Lernblockaden vorausgehen muss.

AD(H)S – Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (mit oder ohne Hyperaktivität)

Kinder, denen ADS oder ADHS diagnostiziert wird, können sich nur schwer konzentrieren, lassen sich leicht ablenken und haben eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Meist arbeiten sie sehr langsam und sitzen stundenlang bei der Hausaufgabe.

Während Kinder mit ADS meist gedankenverloren und in sich gekehrt sind, sind Kinder mit ADHS hyperaktiv. Sie sind sehr unruhig, können nicht still sitzen und zeigen oft ein aggressives bzw. unangepasstes Sozialverhalten. ADHS kennt man auch als „Zappelphilipp-Syndrom“.

Kinder mit ADHS sind eine besondere Herausforderung für LehrerInnen, aber insbesondere für die Eltern. Viele Mütter schämen sich für das unangepasste, störende und aggressive Verhalten ihrer Kinder, sind oft am Ende ihrer Nerven und fragen sich nicht selten „Was habe ich falsch gemacht?“. Die Antwort: Sie haben nichts falsch gemacht. Aber bitte holen Sie sich Hilfe!

Beide, Kinder mit ADS sowie Kinder mit ADHS brauchen Hilfe, auch wenn ADS-Kinder in ihrer zurückgezogenen Art die Außenwelt weniger fordern.

Bei der Erforschung der Ursachen von ADS bzw. ADHS gibt es verschiedene Ansätze. Die Therapie erfolgt schulmedizinisch mit Medikamenten wie Ritalin.

Der Ansatz der Pädagogischen Beratung P.P.® ist auch hier ganzheitlich und bezieht sowohl Lern- bzw. Energieblockaden, Ernährungsverhalten, systemische Familienkonstellationen, u.a.m. ein.

Besondere Beachtung findet der Gehirnstoffwechsel, der natürlich stark von Ernährung bzw. Nahrungsmittelallergien beeinflusst ist, sowie die oben erwähnten Teilleistungen, insbesondere die Serialität.

In der Pädagogische Beratung P.P.® erfolgt eine gleichzeitige Betreuung des Kindes sowie eine Unterstützung der Eltern. Durch Lösen von Blockaden, craniosacralen Ausgleich, konsequente Nahrungsumstellung  sowie gezielten Einsatz von Nahrungsergänzungen konnten bisher sehr gute und überraschend schnelle Erfolge erzielt werden.

Autor: Mag.a Ursula Förschner
Autor: Mag.a Ursula Förschner

Frau Mag.a Ursula Förschner, ist ausgebildete AHS-Lehrerin, Lernberaterin P.P.® (Praktische Pädagogin), Kinesiologin (Three in One, Brain Gym, Touch for Health), Suggestopädin, diplomierte Craniosacral-Praktikerin, R.E.S.E.T-Technik zur Kieferentspannung, Physioenergetikerin, Humanenergetikerin und zertifizierte Kräuterpädagogin.

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