Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen war eine benediktinische Nonne und Äbtissin, die im 12. Jahrhundert lebte und wirkte. Schon damals war sie eine einflussreiche Person, deren Beratung selbst hohe Amtsinhaber der Kirche bis hin zu Königen und Kaisern in Anspruch nahmen – eine ganz besondere Errungenschaft für eine Frau zu damaliger Zeit! Ihr Einfluss war und ist bis heute sehr vielseitig und beschränkt sich nicht auf die Religion und das Klosterleben.

Sowohl als Kirchenfrau und Predigerin als auch als Komponistin und Literatin machte sie sich einen Namen. Vielmehr noch, sie hatte revolutionäre Gedanken und Ideen in Bezug auf das damalige Weltbild. Auch deshalb ist sie heute noch für viele ein Vorbild!

Trotz all ihrer Errungenschaften und Taten ist aber wohl ihr Wissen um eine gesunde, ausgewogene und heilsame Ernährung sowie ihre Erkenntnisse über die heilende Kraft der Pflanzen und Kräuter das, was auch in der heutigen Zeit noch die größte Relevanz hat.

In einer Zeit des Überflusses und des Massenkonsums leiden Menschen vermehrt an Krankheiten, die durch falsche Ernährung oder unverhältnismäßigen Konsum verursacht werden. Was Hildegard von Bingen vor mehr als 800 Jahren bereits wusste, ist heute noch der Schlüssel für eine gesunde Lebensweise.

Wer war Hildegard von Bingen?

hildegard von bingen
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Hildegard von Bingen begeisterte bereits ihre Zeitgenossen. Ihre Lehren werden heute vermehrt wiederentdeckt und noch immer ist die Relevanz ungebrochen. Doch wer war eigentlich die Person Hildegard von Bingen, die ihrer Zeit so weit voraus war?

Viele Details ihrer Biografie wurden noch nicht umfassend erforscht. Dennoch lässt sich heute ein recht klares Bild darüber geben, wie die historische Persönlichkeit Hildegard von Bingen aufwuchs, lebte und starb.

Wo wurde Hildegard von Bingen geboren und wie ist sie aufgewachsen?

Das genaue Geburtsdatum wie auch der Geburtsort lassen sich durch Quellen nicht eindeutig belegen. Sehr wahrscheinlich ist jedoch, dass Hildegard in einem Sommermonat des Jahres 1098 geboren wurde. Gut Bermersheim bei Alzey gilt als ihr Geburtsort. Sicher ist allerdings, dass sie dort ihre frühe Kindheit verbrachte.

Sie war das zehnte Kind der Edelfreien Mechtild und Hildebert, einer angesehenen Adelsfamilie. Als Hildegard acht Jahre alt war, verließ sie den elterlichen Hof. Zusammen mit ihrer sechs Jahre älteren Verwandten, Jutta von Sponheim, kam sie in die Obhut der gottestreuen Witwe Ida von Göllheim, die die Mädchen gemäß des christlichen Glaubens erzog.
Weitere sechs Jahre später, im Alter von 16 Jahren, trat Hildegard von Bingen in das Benediktinerkloster Disibodenberg ein und bezog dort eine Klause. Jutta von Sponheim wurde zur Magistra ernannt und somit zur geistlichen Erzieherin der wenigen adligen Mädchen, die zusammen mit Hildegard auf das Klosterleben vorbereitet und unterrichtet wurden, etwa in Grammatik und Latein, Gesang, Bibelkunde und Mathematik. Sicher hat sie ihre vielseitige Bildung und ihr umfangreiches Wissen zumindest teilweise der Unterrichtung im Kloster zu verdanken.

Krankheiten in ihrer Kindheit und darüber hinaus

Hildegard galt als ein kränkliches Kind. Genaueres ist über ihre Krankheiten nicht bekannt. Jedoch, dass sie in ihrer Kindheit und Jugend sowie darüber hinaus immer wieder über Wochen hinweg ans Bett gefesselt war und sich weder bewegen noch sprechen konnte. Verschiedene Neurologen und Ärzte vermuten heute, Hildegard von Bingen könne an starken Migräneanfällen oder an multipler Sklerose gelitten haben.

In Zusammenhang mit einer dieser Krankheiten werden oft auch Hildegards Visionen gesehen, von denen sie zu Lebzeiten sprach und über die sie mehrere Schriften veröffentlichte. Hildegard soll göttliche Visionen empfangen und eine direkte Verbindung zu Gott gehabt haben – auch deshalb wird sie als eine der bedeutendsten christlichen Prophetinnen gesehen und ehrfürchtig als Prophetissa teutonica bezeichnet. 

Ob Hildegard tatsächlich Botschaften von Gott empfing oder die Lichterscheinungen, die sie bereits im Alter von 3 Jahren zum ersten Mal sah, mit einer Krankheit zusammenhingen, lässt sich heute natürlich nicht belegen.

Nichtsdestotrotz gaben ihr der Glaube an Gott und die tiefe Verbundenheit, die sie zum Göttlichen verspürte, die Kraft, ihr Leiden zu überstehen. Und nicht nur das: Sie sah in körperlicher Schwäche allgemein eine Aufforderung, das Leben zum Guten zu verändern, anstatt sich Krankheit und Schmerz hinzugeben.

Nicht zuletzt deshalb eignete sie sich für sich selbst und auch für viele Ratsuchende eine Heilkunst an, die auf der maßvollen Nutzung natürlicher Ressourcen basiert. Sie hatte bereits damals erkannt, dass der eigene Lebensstil, die Nahrung, die wir aufnehmen wie auch die mentale Einstellung, die wir haben, unseren physischen Zustand beeinflussen.

Wann und wie starb Hildegard von Bingen?

Hildegard von Bingen führte ein sehr ereignisreiches Leben. Nachdem sie 1136 zur Vorsteherin des Konvents Disibodenberg geworden war, gründete sie im Jahr 1150 das Kloster Ruppertsberg in der Nähe von Bingen. Später übernahm sie noch ein weiteres Kloster, das Kloster Eibingen, in dem vor allem nicht-adelige Frauen aufgenommen wurden. Nachdem ihre göttlichen Visionen durch Vertreter der Kirche anerkannt wurden, unternahm sie außerdem mehrere Predigtreisen. Im Alter von 81 Jahren starb sie schließlich am 17. September 1179 im Kloster Ruppertsberg.

Heiligsprechung der Hildegard von Bingen

Bereits zu Lebzeiten wurde Hildegard von Bingen von vielen als Heilige verehrt. Schon im Jahr 1228 erfolgte daher ein erster Antrag, sie heilig zu sprechen. Es blieb allerdings bei den Untersuchungen, die wohl aufgrund ungeklärter Zuständigkeiten nie abgeschlossen wurden. Dennoch wurde bereits im 13. Jahrhundert Kirchenschmuck angefertigt, der Hildegard mit Heiligenschein zeigt.

Eine weitere Anerkennung ihrer geistlichen Weisheit und ihrer Lehren erfolgte durch die Aufnahme ihres Namens in den Kirchenkalender, in dem sonst nur Heilige erwähnt werden. 

Allerdings erst im Jahr 2012, unter Papst Benedikt XVI., wurde sie offiziell heiliggesprochen und erhielt in diesem Zuge auch den Titel der Kirchenlehrerin. Der 17. September gilt als Gedenktag der heiligen Hildegard von Bingen.

Was ist so besonders an Hildegard von Bingen?

Hildegard von Bingen ist heute vor allem für ihre Erkenntnisse über die Heilkunde bekannt. Sie war jedoch vielseitig interessiert und verschaffte sich einen ungewöhnlich großen Einfluss sowohl innerhalb der Kirche als auch politisch. Als Universalgelehrte hatte sie einen großen Wissensschatz über die heilende Wirkung von Pflanzen und Kräutern, aber auch über naturwissenschaftliche Phänomene. Sie war nicht nur Nonne, sondern auch Predigerin und Medizinerin, außerdem verfasste sie mehrere literarische Werke sowie Musikkompositionen. 

Welche besonderen Leistungen hat Hildegard von Bingen erbracht?

Hildegards besonderer Verdienst besteht darin, medizinische Erkenntnisse der Antike mit der volkstümlichen Medizin zu verbinden. Durch die Bezeichnung der Pflanzen mit ihren deutschen Namen vermochte sie es, diese Lehre auch allen nahezubringen.

Sie entwickelte eine ganzheitliche Theorie über das Wohlbefinden der Menschen in einem Zustand der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit. Krankheiten und Schmerzen entstehen ihrer Ansicht nach dann, wenn nur eine dieser Komponenten ins Ungleichgewicht gerät. Deshalb plädiert sie umgekehrt auch für eine Behandlung dieser Krankheiten, indem sowohl körperliche, geistige als auch seelische Kräfte mobilisiert werden. Pflanzliche Mittel unterstützen somit den Körper bei der Heilung, die innere Einstellung trägt jedoch ihrerseits dazu bei.

Neben diesen Erkenntnissen, die heute noch als Grundlage vieler ganzheitlicher Heilmethoden gesehen werden können, verdanken wir Hildegard von Bingen noch weitere Errungenschaften. Sie kann zu Recht als eine der ersten Wegbereiterinnen einer Art der Emanzipation gesehen werden. So erwirkte sie unter anderem für sich und andere Nonnen Zugang zu Büchern und Bildung, sprach über Sexualität und die weibliche Menstruation und zweifelte sogar offen die Höherstellung des Mannes an. Zu Lebzeiten Hildegards war dies eine enorm fortschrittliche und mutige Handlung. 

Warum ist Hildegard von Bingen heute wieder so aktuell?

Hildegard von Bingen

Ein Großteil der Bevölkerung leidet heute unter chronischen Beschwerden und unheilbaren Krankheiten, die mit den Lebensumständen einer sogenannten Wohlstandsgesellschaft zusammenhängen.

Wir bewegen uns meistens zu wenig, ernähren uns ungesund und haben uns an ein hektisches und stressbehaftetes Leben gewöhnt. Viele Krankheiten wie etwa Burnout, Depressionen, Bluthochdruck oder Diabetes haben sich erst in den letzten Jahrzehnten scheinbar rasend schnell verbreitet. Es liegt nahe, dass dies mit dem stetig gestiegenen Massenkonsum und Überfluss zusammenhängt, der hierzulande das Leben bestimmt.

Dabei können viele Beschwerden durch eine gesunde und bewusste Lebensweise vermieden, gemildert oder bekämpft werden.

Hildegard von Bingens Wissen, welches sie bereits im Mittelalter zur Behandlung von Kranken anwandte, geriet im Wandel der Zeiten in den Hintergrund, hat dabei seine Wirkung aber nicht verloren. Viele Gesundheitsexperten sehen in der Hildegard Medizin den Ursprung aller heute bestehenden Ausprägungen der Naturheilmedizin.

Was ist Hildegard Medizin?

Hildegard Medizin

Die Hildegard Medizin ist aus dem überlieferten Wissen der Hildegard von Bingen entstanden. Es ist eine ganzheitliche Medizin, die den Schlüssel zur Gesundheit im Einklang zwischen Körper, Geist und Seele sieht.

In der Hildegard Medizin sind die bereits seit der griechischen Antike bekannte Vier-Säfte-Lehre und die Lehre der vier Elemente zusammengebracht worden. Demnach sind bei einem gesunden Menschen die vier Säfte Blut, Phlegma, gelbe Galle und schwarze Galle innerhalb des Körpers im Gleichgewicht. Wird dieses Gleichgewicht gestört, treten Krankheiten auf, die durch natürliche Heilmittel jedoch gemildert oder geheilt werden können.

Eine weitere wichtige Diagnosegrundlage beim Finden von Ursachen für bestimmte Krankheiten bieten die vier Elemente Feuer, Luft, Wasser und Erde, mit denen der Mensch als Lebewesen in enger Verbindung steht. 

In der Hildegard Medizin erfolgt die Therapie auf der Basis von natürlichen Heilmitteln wie Kräutern, Gewürzen oder Edelsteinen. Laut Hildegard von Bingen können Pflanzen in verschiedene Gruppen eingeteilt werden: sie wirken entweder energiesteigernd oder -entziehend. Je nachdem, ob eine Krankheit sich also in Überhitzung oder aber in Kälte und Müdigkeit niederschlägt, können unterschiedliche pflanzliche Zusammensetzungen dagegen helfen.

Hildegard von Bingens medizinischer Ansatz basiert auf fünf Säulen eines gesunden Lebens.

  1. die Pflege der Seele beispielsweise durch Meditation oder eine positive Lebenseinstellung
  2. eine gesunde Ernährung gemäß individueller körperlicher Bedürfnisse 
  3. eine regelmäßige Entgiftung des Körpers etwa durch Fasten, eine Blutegel-Therapie, den Saunagang oder andere Ausleitungsverfahren
  4. die Stärkung seelischer und physischer Abwehrkräfte durch mentales Training bzw. durch Heilkräuter und Pflanzen
  5. eine ausgewogene Lebensführung mit sich ausgleichendem Wechsel zwischen Ruhephasen und Aktivität.

Der Arzt Gottfried Hertzka verwendete 1970 erstmals den Begriff Hildegard Medizin, indem er sich auf ihr medizinisches Wissen berief und dies weiterverbreitete.

Was versteht man unter Hildegard Kräuter?

Heilkraft der Natur

Hildegard von Bingen hatte erkannt, dass Kräuter sowohl eine gesundheitsfördernde als auch eine heilende Wirkung entfalten können. Ihre heilkundlichen Erkenntnisse basieren daher vorwiegend auf der Verwendung von Heilkräutern und pflanzlichen Zusammensetzungen.

In einem ihrer bedeutendsten Werke, der Physika (heute auch unter dem Namen „Heilkraft der Natur“ bekannt) nennt sie unter anderem folgende heilwirksame Kräuter und was diese bewirken können:

Kräuter mit einem hohen Bitterstoffgehalt wie beispielsweise Scharfgarbe oder Wermut regen eine Produktion der Körpersäfte an, was schwächenden Krankheiten oder Appetitlosigkeit entgegenwirkt.

Pflanzen, die Gerbstoffe enthalten, können zum Binden oder Zerstören von Krankheitserregern dienen und sind deshalb sowohl präventiv als auch kurativ einsetzbar.

Viele positive Wirkungen sprach Hildegard auch den ätherischen Ölen zu, die in zahlreichen Heilpflanzen enthalten sind, zum Beispiel in Kümmel, Anis, Kamille oder Fenchel. Sie sollen entzündungshemmend, entkrampfend und antibakteriell wirken.

Hildegard Rezepte

Hildegard von Bingen war nicht nur in der Lage, Krankheiten durch den Einsatz von Heilkräutern zu kurieren, sie vertrat auch die Ansicht, eine gesunde Ernährung trage entscheidend zur Vorbeugung vor vielen Beschwerden bei. 

So war sie der Meinung, dass der Körper dadurch gesund bleibe, wenn Nahrung mit bestimmten Heilwerten verzehrt und auf bekömmliche Weise zubereitet werde. Hildegard erklärt dies so, dass der menschliche Organismus durch eine ausgewogene Ernährung wichtige Energie-, Bau- und Heilstoffe erhalte.

Beispielsweise empfiehlt Hildegard Fenchel, Karotten, Kürbis, Sellerie, Bohnen, Rote Beete sowie Bohnen als besonders gesunde Gemüsesorten. Allerdings soll Gemüse ausschließlich gekocht oder gedünstet verzehrt werden statt als Rohkost.

Als wichtigstes Getreide, welches zur Vitalisierung und Regeneration beiträgt, sieht Hildegard den Dinkel. Aber auch beispielsweise Obst wie Äpfel oder Orangen stärken den Organismus. 

Hier sind 5 Rezepte, die auf der Ernährungslehre der Hildegard von Bingen basieren:

Hildegard-Habermus

Diese Mahlzeit kann sowohl als warmes Frühstück als auch als Mittagessen auf den Tisch kommen.

Benötigt werden:

  • geschroteter Dinkel (eine Tasse)
  • kaltes Wasser (zwei Tassen)
  • Apfel (1 Stück)
  • Honig (2 Teelöffel)
  • Galant und Bertram (jeweils 1 Messerspitz)
  • Zimt (1 Messerspitz)

Zuerst wird der Dinkel in das kalte Wasser eingerührt. Die Masse wird anschließend kurz aufgekocht. Danach wird der in kleine Stückchen zerteilte Apfel und die restlichen Zutaten untergemischt. Das Habermas soll etwa 10 Minuten lang quellen.

Dinkel-Brötchen

Zutaten:

  • Dinkelmehl (250 Gramm)
  • Weinsteinbackpulver (1 Päckchen)
  • Salz (etwa 1/4 Teelöffel)
  • Mineralwasser (175 Milliliter)
  • Fenchel
  • Anis
  • Kümmel
  • Sivesan
  • Milch (etwas) oder Ei (1-2)
  • Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Sesam

Das Mehl wird mit dem Backpulver und den Gewürzen vermischt. Dann wird das Mineralwasser dazu gegossen. Anschließend wird der Teig mit der Hand zerknetet und zügig zu kleinen Brötchen geformt. Anschließend die Brötchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 200 Grad mit vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad backen. Optional können die Brötchen mit Milch oder Ei bestrichen und mit Körnern verziert werden.

Gemüse-Dinkel-Suppe

Liste der Zutaten:

  • Gemüse nach Wahl, z.B. Sellerie, Karotten, Kürbis, Fenchel, Zucchini (500 Gramm)
  • Wasser (1,5 Liter)
  • Dinkelgrieß (ca. 5 Esslöffel)
  • Petersilie
  • Kerbel
  • Liebstöckel (jeweils ein Bund)
  • Galgant, Bertram, Muskat (jeweils ein Messerspitz)
  • etwas Salz

Die verschiedenen Gemüsesorten werden zuerst klein geschnitten und dann im Salzwasser gekocht. So lange kochen, bis das Gemüse weich ist. Anschließend die Kräuter in den Topf geben und würzen. Danach wird alles fein püriert. Der Dinkelgrieß wird zum Schluss untergerührt. Danach nochmals etwa 5 Minuten auf kleiner Stufe kochen lassen.

Weiße Bohnen mit Fenchel

Das wird benötigt:

  • Fenchel (2 Stück)
  • Butter (ca. 2 Esslöffel)
  • weiße Bohnen, gegart (500 Gramm)
  • Gemüsebrühe (1 Liter)

Den geputzten Fenchel in Streifen schneiden, anschließend in Topf oder Pfanne in etwas Butter andünsten. Dann wird mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Etwa 15 Minuten köcheln lassen, dann die Bohnen dazugeben und weitere 10 Minuten auf kleiner Stufe kochen. Je nach Vorliebe mit Gewürzen abschmecken.

Kichererbseneintopf

Zutaten:

  • Kichererbsen (250 Gramm)
  • Gemüse, z.B. Zwiebel, Fenchel, Kürbis, grüne Bohnen, Sellerie (ca. 750 Gramm)
  • Gemüsebrühe (ca. 1 Liter)
  • Petersilie
  • Minze
  • Galgant
  • Betram
  • Koriander
  • Muskat
  • Dill
  • Pfeffer
  • optional: mageres Hühnerfleisch, gegart

Um die Garzeit der Kichererbsen deutlich zu senken und sie dazu bekömmlicher zu machen, sollten sie vor der Verarbeitung am besten über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Dazu gibt man die Kichererbsen in einen ausreichend großen Topf und bedeckt diese vollständig mit Wasser. Da die Erbsen aufquellen können, sollte genügend Wasser hinzugegeben werden. Dieses wird nach dem Einweichen mithilfe eines Siebes entfernt.

Die Kichererbsen in der Gemüsebrühe für ca. eineinhalb Stunden kochen lassen. Derweil das Gemüse in kleine Stücke schneiden. Anschließend wird das Gemüse der Brühe beigefügt und ebenfalls weichgekocht.

Je nach Geschmack das Hühnerfleisch kochen und ganz zum Schluss zum Eintopf hinzugeben. Zum Schluss werden die Kräuter und Gewürze untergerührt.

Abtei St. Hildegard Kloster als Erinnerung

Abtei-St. Hildegard Kloster
Abtei-St. Hildegard Kloster

Das Kloster St. Hildegard in Eibingen wurde zwischen 1900 und 1904 neu erbaut. Trotzdem verstehen sich die Nonnen, die heute in diesem Kloster leben, als direkte Nachfolgerinnen der Benediktinerinnen, die seit 1165 unter der Leitung der Heiligen Hildegard standen. Als Gründerin des Klosters Eibingen bei Rüdesheim wird das Andenken an Hildegard von Bingen an diesem Ort hochgehalten.

So befinden sich die Reliquien der Hildegard von Bingen in der Pfarrkirche des Klosters.

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