Irisdiagnostik

Bei der Irisdiagnostik wird der Gesundheitszustand eines Patienten durch genaues Betrachten der Iris (Regenbogenhaut) beurteilt. Bei der Irisdiagnostik handelt es sich um eine spezielle Diagnosetechnik am Auge. Die Irisdiagnostik ist oft der erste Schritt zu einer Therapiemethode Komplementärmedizin. Erst nach der Diagnose folgt die Wahl der Therapiemethode. Bereits im alten Griechenland versuchten die Heilkundigen, Krankheitsursachen zu ergründen, indem sie die Augen der Kranken beobachten. Farben, Klarheit und Beschaffenheit der Iris galten als Ausdruck des Gesundheitszustands. In Europa wurde die Betrachtung der Iris in der Medizin beibehalten.

Der Begründer der modernen Irisdiagnostik war der Österreich – Ungarische Wissenschaftler, Arzt, Homöopath Dr. Ignaz von Peczely (1826 – 1911). Er ging davon aus, dass bestimmte Stellen auf der Iris die verschiedenen Körperorgane repräsentieren. Erkrankt ein Organ, so wird dies auf dem entsprechenden Abschnitt der Iris sichtbar. Dr. von Peczely veröffentlichte 1881 seine Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Krankheiten und spezifischen Irismerkmalen. Heute wenden vor allem Naturheilpraktika die Irisdiagnostik an.