Bei der Neuraltherapie werden Krankheiten und Schmerzzustände mittels Injektionen (Einspritzungen) von Lokalanästhetika behandelt. Das erste Lokalanästhetikum wurde 1905 entdeckt. Zirka zwanzig Jahre später bemerkte der deutsche Mediziner Dr. Ferdinand Huneke (1891 – 1966) zufälligerweise, dass man mit Lokalanästhetika nicht nur Gewebe schmerzunempfindlich machen, sondern Schmerzen auch endgültig heilen kann. Mit seinem Bruder Walter Huneke arbeitete er das Verfahren der Heil- Anästhesie aus. Gleichzeitig hatte er ein Mittel gefunden, wie man Krankheiten heilen konnte.

Dr. Huneke ging von drei Lehrsätzen aus

Jede chronische Krankheit kann ein Störfeld sein. Jede Stelle des Körpers kann zum Störfeld werden. Die Injektion eines Lokalanästhetikum in das Störfeld heilt die Störfeldbedingte Krankheit.

Dr. Huneke stellte auch fest, dass zwischen der Entstehung eines Störfeldes und der Auslösung einer störfeldbedingten Erkrankung viele Jahre vergehen können.