Bei der Osteopathie handelt es sich um eine Therapieform, bei der durch Handgriffe am Körper die Funktionsfähigkeit des Knochengerüstes aufrechterhalten werden soll. Der geistige Vater der Osteopathie war der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) Er ließ sich schließlich 1892 nach einer Serie von Selbstversuchen, befreundeten Ärzten und  ehemaligen Patienten dazu überreden eine kleine Lehranstalt zu eröffnen, deren Lehre sich  sehr rasch ausbreitete. Mittlerweile wird die Osteopathie an verschiedenen Universitäten gelehrt und der Abschluss entspricht einen Doktorgrad in Osteopathie. Still war davon überzeugt, dass die Gesundheit des Körpers vom Zustand und der Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule (Lebenssäule) abhängig ist.